Branchenverband und Bundesumweltministerium einigen sich auf erneute Senkung der PV-Einspeisevergütung zum 1. Juli 2011
Um Marktverzerrungen zu vermeiden und Planungssicherheit für die Erstellung von Solarstromanlagen zu gewährleisten haben sich der BSW (Bundesverband Solar-Wirtschaft) und der Bundesumweltminister bereits am 20. Januar 2011 vorab auf eine vorgezogene, gestaffelte erneute Absenkung der Vergütungssätze für Solarstrom zum 1. Juli 2011 geeinigt.
Je nach Zubauleistung in den Monaten März, April und Mai diesen Jahres wird die Einspeisevergütung in 3% Schritten bis um maximal 15% gesenkt werden. Experten und Kenner des Marktes gehen allerdings von von höchstens 3% - 6% aus.
Die damit erst seit dem 1.1.2011 gültige Einspeisevergütung von 28,74 ct für jede "KiloWattStunde" elektrischer Energie wird wahrscheinlich ab dem 1. Juli auf 27,0 ct bis 27, ct reduziert werden. Diese Reduzierung wird allerdings durch eine Senkung der Modulpreise ausgeglichen, sodass PV-Anlagen weiterhin eine gute Rendite erwirtschaften werden.
Für den Jahreswechsel 2011 auf 2012 werden bereits jetzt schon weitere 9% Senkung angekündigt.
Wer sich mit dem Gedanken trägt eine Solarstromanlage zu erstellen und die aktuelle Vergütung gewährleistet haben möchte, sollte bis Mitte Oktober 2011 beauftragt haben, um eine Inbetriebnahme der Solarstromanlage noch VOR 2012 sicherzustellen.
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