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"Nebenkosten"

Haben Sie Ihre Stromrechnung schon neben sich liegen?
Dann schauen Sie doch gleich mal nach was Sie eine "KiloWattStunde" (kWh) beim Energieversorger kostet.
Einfach nur der Preis pro kWh - in der Regel "Arbeitspreis" genannt. Beachten Sie, daß die Stromlieferanten meist mehrere Arbeitspreise angeben, da diese sich unterjährig auch schon mal ändern. Also suchen Sie sich den letzt gültigen Arbeitspreis raus. Die Grundgebühren und die Stromsteuern lassen wir mal weg, sonst wird es zu kompliziert. Sie zahlen ja in Wahrheit mehr als nur den Arbeitspreis. Als Beispiel hier ein Auszug unserer letzten Stromrechnung. Wir haben einen aktuellen Arbeitspreis von 17, 529 ct für jede kWh.

 

So einfach kann man rechnen? Schön gerechnet? Nun Ja, zumindest vereinfacht gerechnet. Hier allerdings zu Ungunsten der Solarstromanlage, da ich Stromsteuer und Grundpreis unter den Tisch habe fallen lassen. 

Aber was fallen den für die Solarstromanlage für laufende bzw. Nebenkosten an? Was kommt dazu und wie hoch ist das etwa?

 

Erst einmal haben wir eine Versicherung für die Anlage (Siehe inek-info-05). Diese sollte in diesem Beispiel nicht mehr kosten als 80 Euro per Anno. Bei 20 Jahren macht das dann 1.600 Euro.

Keine technische Anlage arbeitet 20 Jahre störungsfrei. Also benötigen wir eine Rücklage für Wartungen, ggf. Reinigungen und Reparaturen - welche nicht über Garantien oder die Versicherung gedeckt werden. In der Regel werden hier etwa 0,2% der Investitionssumme veranlagt. Das wären etwas über 30 Euro per anno. Wir sind großzügig und setzen für unser Beispiel einfach 100 Euro an.

Sie lesen richtig - 100 Euro per anno - Rücklagen, 3 x soviel wie die Erfahrungswerte sagen ....Sicherheitshalber. Das ist wahrscheinlich aber viel zu viel. Das sind in 20 Jahren noch einmal 2.000 Euro.

Damit es nicht zu kompliziert wird, tun wir so, als hätten wir diese Kosten gleich am Anfang (was ja auch wieder nicht stimmt) und addieren einfach 3.600 Euro (1.600 + 2.000 Euro) auf den Kaufpreis.

 

Nebenbei bemerkt - das sind Betriebskosten, welche Sie in Ihrer Steuererklärung angeben können. Bekommen Sie also - zumindest zum Teil - wieder.

Aber egal 15.990 Euro (Kaufpreis + 3.600 Euro Nebenkosten = 19.590 Euro Kosten - geteilt durch die erzeugte elektrische Arbeit von 94.746,53 kWh ergibt nun einen Preis von = 20,6 ct / kWh......

Ist das zu teuer für Strom von Ihrem eigenen Dach?

 

Und es noch weiter .......

 

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